Kinder der Bartholomäusschule glänzten als Artisten in der Manege
Oestrich. Kleine Menschen, große Menschen und riesige Sensationen: Die vier Vorstellungen des „Circus Tausendtraum” haben am Wochenende in Oestrich für Begeisterung gesorgt.
Wobei am glückseligsten die Gesichter der Kinder der Bartholomäusschuleim leuchteten, die sich im Scheinwerferlicht der Manege zusammen mit den Profi-Artisten als Jongleure, Akrobaten, Magier oder Clowns präsentierten. Nach nur einer Woche Training im Rahmen des Schulprojektes boten die Mädchen und Jungen alle Schuljahre ein Progamm, das nicht nur die Eltern, Großeltern und sonstigen Angehörigen auf den viermal gefüllten Rängen im Zirkuszelt auf dem Herbert-Nolte-Platz entzückte.
Liebevoll hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Circus die Kinder auf die Vorstellungen vorbereitet, schafften es aber dennoch, dass die Kleinen spielerich die bisherigen Grenzen ihres Könnens überwanden und dabei selbstbewusst und ohne Angst auftraten. Wobei ein kleines bisschen Lampenfieber hier und da doch geglüht haben mag. Vorab hatten die Kinder auswählen können, in welcher zirzensischen Sparte sie in die Manege treten wollten, durften also ihre selbstgefühlten Stärken ausleben.
Glücklich, das Circus-Projekt nun schon zum zweitenmal für die Bartholomäusschule verpflichtet zu haben, zeigte sich auch das Kollegium der Schule um Rektorin Barbara Metzger. Die Lehrerinnen und Lehrer wissen um den pädagogischen Wert, und dass die Kinder viel mehr lernen, als mit Bällen zu jonglieren, auf einem Seil zu balancieren oder eine Menschenpyramide zu bilden. Ein gutes Gefühl blieb auch zurück, weil die Teilnahme für die Kinder kostenlos blieb, weil das gesamte Projekt durch eine Sponsorenlauf, durch Spender und die Eintrittsgelder aus den vier Vorstellungen finanziert werden konnte. So deutet - trotz einer überaus arbeitsreichen Woche - alles darauf hin, dass der Tausendtraum für die Bartholomäusschule nicht ausgeträumt ist, sondern in vier Jahren eine Neuauflage erfahren wird.

