Familiärer Charakter soll neues Seniorenwohnheim prägen
Oestrich. Pfarrer Peter Stuberg und Helmut Bernhardt, Vorstand der Diakonie Mark-Ruhr und Geschäftsführerder EKS- GmbH, freuten sich am Samstag, im Gemeindesaal über ein überwältigendes Interesse bei der Informationsveranstaltung zur Vorstellung des neuen Oestricher Seniorenheims.
Architekt Dieter Schaarschmidt, die neue Hausleiterin Veronika Kaiser und Jürgen Kafczyk, der Leiter des EKS-Altenbereiches, erläuterten den rund 100 Interessierten, die vornehmlich aus Oestrich kamen, das Konzept des Hauses mit familiärem Charakter, das vermutlich im Juni/Juli fertiggestellt sein wird. Errichtet wird das moderne Seniorenwohnheim rund um das Gemeindehaus an der Brinkhofstraße.
„Gemeinde“, so Pfarrer Peter Stuberg, „ist nicht nur geistige, sondern auch ganz reale Heimat für Menschen!“ Deshalb freue er sich, dass schon bald die ersten Bewohner in dieses Haus, das mit einem intergrativen Konzept an die evangelische Kirchengemeinde Oestrich angebunden ist, einziehen werden. Insgesamt 48 Altenheimplätze und 16 barrierefreie Zwei-Raum-Wohnungen für ein bis zwei Personen werden in dem zwei- bis dreigeschossigen Bau entstehen.
Vier Wohngruppen mit je zwölf Bewohnern werden in einem Hausgemeinschaftskonzept familienähnlich in autonomer Nachbarschaft zusammenleben. Mittelpunkt des Lebens wird jeweils eine große Wohnküche sein, in der die Mahlzeiten dezentral gekocht werden.
Ein separater Teil des Gebäudes mit eigenen Lift wird die Wohnungen des barrierefreien Servicewohnens beherbergen. Im diesem Wohnbereich befindet sich genügend Raum für Ein- und Zweipersonenhaushalte in der Größenordnung zwischen 48 und 68 Quadratmetern, die barriere- und rollstuhlgerecht konstruiert wurden. Der Zugang erfolgt über einen Fahrstuhl mit direkter Anbindung an das Altenpflegeheim, so dass alle gewünschten Leistungen direkt in Anspruch genommen werden können.
Die Angebotspalette beim „Wohnen mit Service" kann von jedem Bewohner individuell in Anspruch genommen werden. Dort findet jeder Bewohner die nötige Sicherheit, „im Falle eines Falles" auch alle Dienstleistungen des benachbarten Seniorenheimes in Anspruch nehmen zu können.
Verbunden werden die drei Bereiche „Wohnen“, „stationärer Bereich“ und Gemeindehaus durch die schön gestalteten Außenanlagen, die den Mittelpunkt des Ensembles bilden. Hier werden im Sommer sicher viele Aktivitäten stattfinden. Das ganze Gebäude ist auf Nachbarschaft und familiäre Strukturen angelegt.
Im Erdgeschoss befindet sich eine Besonderheit, die sicher Bewohner und Besucher gleichermaßen ansprechen wird. Es ist ein kleines – von Ehrenamtlichen bewirtschaftetes – Cafe, das zudem über eine Terrasse verfügen wird.
