Nonnen und Mario Barth als Überraschungsgäste

2. Januar 2010 - 12:30

Oestrich. Vielleicht war es das letzte Mal, dass der Oestricher Verein „KüTaDi” seine beliebte Silvesterparty im evangelischen Gemeindezentrum Oestrich feiern konnte.

Bekanntlich wird das Haus dem neuen Seniorenzentrum an der Brinkhofstraße angegliedert und dann werden solche Großveranstaltungen wahrscheinlich nur noch unter bestimmten Vorgaben möglich sein. Eine Entscheidung der Verantwortlichen der Gemeinde und des Investors steht dazu noch aus. Am letzten Tag des Jahres wollten die „KüTaDi”-Mitglieder aber keinen Gedanken daran verschwenden, sondern feierten mit rund 160 Gästen fröhlich ins neue Jahr hinein.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Coverband „Opa kommt” aus Bochum und sorgte sowohl mit Oldies, als auch mit Hits der aktuellen Hitparade für ordentlich Stimmung.

Wer „KüTaDi” kennt, der weiß, dass es noch kleine Überraschungen gibt, die für besonders viel Spaß sorgen. Einige Damen des Vereins sorgten mit einer gelungenen „Sister Act”-Parodie für Applaus im Stehen und die ein oder andere Lachträne in den Augen der Gäste. Und auch Lars Wockelmann, der in die Rolle des Comedian Mario Barth schlüpfte, hatte mit seinen Gags über Beziehungen zwischen Männer und Frauen die Lacher auf seiner Seite.

Zudem konnten bei einer Tombola tolle Preise gewonnen werden, beispielsweise ein 22-Zoll-PC-Monitor, drei Liter „Hochprozentiges”, ein CD-Spieler und ein Frühstückskorb.

Die Sicherheitsbestimmung im Umgang mit Feuerwerk nahm diesmal einem besonders breiten Raum ein. Die Festgäste mussten ihre Raketen und Böller, verpackt in Tüten und Taschen, am Eingang abgeben. Die Knallkörper wurden in einem separaten Raum gelagert und erst eine Viertelstunde vor Mitternacht wieder ausgegeben. Nachdem sich dann alle um null Uhr ein „Gutes neues Jahr” gewünscht hatten, genossen die Gäste mit einem Glas Sekt in der Hand das farbenprächtige Spektakel am Oestricher Himmel. Der Sekt wurde übrigens von „KüTaDi” spendiert.

„KüTaDi”-Geschäftsführer Werner Teves-Humme zeigte sich im Gespräch mit der Heimatzeitung äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltunng. „Unsere Freunde haben gerne mit uns gefeiert”, sagte er. „Die letzten Gäste sind erst gegen 5 Uhr gegangen”.