
Oestrich. Drei Veranstaltungsrückblicke standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Ortsrings Oestrich am vergangenen Freitag.Die Appeltaten-Kirmes sei gut gelungen und habe alle Erwartungen erfüllt, freute sich der erste Vorsitzende Friedhelm Siegismund. Im weiteren Umkreis habe die Kirmes als „gemütliche kleine Kirmes, wo man gerne hingeht“ schon einen Namen.Ebenso konnte Siegismund seine Freude über den Erfolg beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nicht verheimlichen. „Die Präsentation war hervorragend“ so der erste Vorsitzende und die Organisatoren, die die Präsentation dem Bewertungsgremium offeriert haben, wären ein echter Glücksgriff gewesen. Jetzt gelte es, sich auf den Landeswettbewerb vorzubereiten.Der altengerechte Umbau von Wohnungen, die Anlage eines Baumkatasters mit Fotos und die Anbringung von Infotafeln an alten Fachwerkgebäuden sind hierzu erste Ideen.Der alljährliche Schnadegang hat den Anwesenden auch wieder viel Freude bereitet. Bedauert wurde die mangelnde Beteiligung Oestricher Bürger. Seinen Abschluss fand der diesjährige Schnadegang im Barendorf. Im nächsten Jahr soll es vom Barendorf zur Gürmannsheide gehen.Das dabei aktiv Geschichte betrieben wird, machte der Vorsitzende noch einmal daran deutlich, dass die Grenzen der alten Grafschaft Mark erfahrbar gemacht werden.Der Neujahrsempfang des Ortsrings findet im kommenden Jahr am Freitag, 6. Januar, im evangelischen Gemeindezentrum statt. Die Einladung dazu gilt für jeden interessierten Bürger und nicht nur für Vereine, betonte Siegismund. Als Gastredner ist Jürgen Schattmann, Leiter des Referats für Kinder- und Jugendschutz, Medienkompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit im Ministerium für Generationen, Familien, Frauen und Integration NRW vorgesehen.Stolz ist der Ortsring auch auf eine Satzungsänderung, die es ermöglicht, auch Privatpersonen, die keinem Vereinsvorstand angehören, gezielt als Mitglieder aufzunehmen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und kann mit einer freiwilligen Spende verbunden werden. Die neuen Mitglieder haben allerdings kein Stimmrecht in den Sitzungen.Ein wichtiges Anliegen zum Schluss waren die kommenden Vorstandswahlen im nächsten Jahr. Friedhelm Siegismund hofft, die Posten des Schriftführers und Kassierers wieder besetzen zu können. „Wir brauchen Leute, die aktiv mitmachen“ rief er den Anwesenden zu.André GeitzQuelle: Iserlohner Kreisanzeiger, Andre Geitz